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Brightons Diego Gomez trifft aus 51 Metern, als die Seagulls Crystal Palace 5:0 demontieren

Diego Gomez erzielte das Premier-League-Tor aus der größten Distanz seit fast neun Jahren, als Brighton Rivale Crystal Palace im M23-Derby mit 5:0 demontierte – 23 Tore in sieben Spielen und ein überraschend gefestigter Platz unter den Titelaspiranten.

Brightons Diego Gomez trifft aus 51 Metern, als die Seagulls Crystal Palace 5:0 demontieren
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Ein Derby, entschieden in zehn verheerenden Minuten

Brightons Diego Gomez trifft aus 51 Metern, als die Seagulls Crystal Palace 5:0 demontieren

Das M23-Derby war praktisch entschieden, bevor Crystal Palace überhaupt ins Spiel fand. Brighton & Hove Albion führte am Sonntag im American Express Community Stadium bereits nach zehn Minuten mit 3:0, blickte nie zurück und siegte am Ende 5:0 – ein Auftritt, der die Referenzen des großen Unterhalters dieser Saison unterstrich.

Palace geriet in der vierten Minute in Rückstand, als Verteidiger Jaydee Canvot einen Standard von Pascal Gross ins eigene Tor lenkte. Drei Minuten später folgte der Moment der bisherigen Saison: Nach einer Vorlage von Olivier Boscagli sah Diego Gomez Torhüter Walter Benitez zu weit vor seinem Kasten stehen und zog aus 51 Metern atemberaubend ab – der Ball segelte über den zurückeilenden Benitez hinweg vom Anstoßkreis ins Netz.

Yasin Ayari erhöhte in der zehnten Minute auf 3:0 – nach einer Vorlage von Charalampos Kostoulas per Hacke – und von da an war die Partie ein Schaulaufen.

Der Weitschuss aus größter Distanz seit fast neun Jahren

Brightons Diego Gomez trifft aus 51 Metern, als die Seagulls Crystal Palace 5:0 demontieren

Gomez' kühner Versuch war laut dem Datenanbieter Opta das Tor aus der größten Distanz in der Premier League seit Wayne Rooney im November 2017 für Everton gegen West Ham United aus 58 Metern getroffen hatte – fast neun Jahre her. Es weckte Erinnerungen an David Beckhams berühmten Treffer von der Mittellinie für Manchester United vor drei Jahrzehnten.

„Als ich den Ball bekam, wusste ich, dass der Torwart etwas zu weit vorne stand. Als ich traf, wusste ich nicht, wohin ich laufen oder was ich tun sollte. Ich war sehr glücklich über das Tor“, sagte Gomez danach zu Sky Sports. „Es geht um die Bruderschaft und die Intensität. Wir machen das immer so, im Training und in den Spielen.“

Der ehemalige Torhüter und BBC-Experte Shay Given nahm Benitez gegen den Vorwurf in Schutz, falsch gestanden zu haben. „Wir sprechen immer von mitspielenden Torhütern, und man muss weit vorne stehen für den Steilpass, wenn die Abwehr hoch verteidigt. Ich finde, seine Position war in Ordnung“, sagte Given. „Man muss einfach den Hut vor Gomez ziehen. Das war einfach ein brillantes, brillantes Tor.“

Der Treffer gilt schon jetzt als sofortiger Kandidat für das Tor der Saison. Palace-Kapitän Adam Wharton hatte den Ball im Aufbau kurz hinter der Mittellinie in Brightons Hälfte verloren, und vom Moment an, als Gomez zum Schuss ausholte, wusste das Amex-Publikum, dass es etwas Besonderes erlebt hatte. Drei Tore in zehn Minuten – und einer der großen Premier-League-Treffer.

Ein Statement-Sieg für den großen Unterhalter der Saison

Die Zahlen hinter Brightons Saisonstart sind bemerkenswert. Die Seagulls setzten sich mit 23 Toren aus den ersten sieben Spielen an die Spitze der Torjägertabelle der Premier League. Nur drei Mannschaften in der Geschichte des Wettbewerbs – Arsenal 2009/10, Manchester United 2011/12 und Manchester City 2019/20 – haben zu diesem Saisonzeitpunkt je mehr Tore erzielt.

Der Sieg brachte Brighton vorläufig mit 16 Punkten in die Top drei, fünf Punkte hinter Spitzenreiter Manchester City, und hält die Seagulls nach einer Saison, in der sie Meister Arsenal bereits mit 3:0 überrollt haben, fest im Titelrennen.

Kostoulas legte früh in der zweiten Halbzeit das 4:0 nach, als er nach Ayaris geblocktem Schuss am schnellsten reagierte, während Einwechselspieler Jack Hinshelwood in der 84. Minute den Schlusspunkt setzte, nachdem Benitez Luka Vuskovics Kopfball pariert hatte. Es war Brightons höchster Sieg über den Erzrivalen seit 1956.

Der Druck auf Palace-Trainer Pierre Sage wächst

Für Crystal Palace und Trainer Pierre Sage war es das schlimmstmögliche Ergebnis im schlimmstmöglichen Spiel. Der Franzose, der mit nur zwei Siegen aus sieben Ligaspielen bereits in der Kritik stand, entschuldigte sich nach dem Schlusspfiff bei den mitgereisten Fans und gab zu, nicht zu wissen, ob man ihm Zeit geben werde, das Ruder herumzureißen.

Palace hatte durchaus eigene Momente – Jean-Philippe Mateta traf die Latte, Jefferson Lerma den Pfosten –, doch jeder defensive Fehler wurde gegen eine Mannschaft, die das Verwerten von Chancen in dieser Saison zur Kunstform erhoben hat, gnadenlos bestraft.

Wie es weitergeht

Brightons Höhenflug zeigt keine Anzeichen nachzulassen, und die Verfolger müssen einen Weg finden, einen Angriff zu stoppen, dessen Torquote den Vergleich mit einigen der großen Mannschaften der Premier-League-Ära standhält. Für Palace kann die Länderspielpause nicht früh genug kommen, und für Sage könnten die nächsten zwei Wochen entscheiden, ob er der Mann ist, dem die Wende anvertraut wird.

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